Das Prinzip und die Konfiguration eines Virtual Leased Line (VLL)-Netzwerks

So wählen Sie den perfekten WLAN-Router aus

Ein Virtual Leased Line (VLL)-Dienst ist eine Punkt-zu-Punkt-Datenkommunikation unter Verwendung eines ADSL-Netzwerks (über ATM) zur Übertragung beliebiger Daten zwischen zwei Standorten. Die Datengeschwindigkeit von VLL hängt von den Kundenanforderungen ab, z. B. 64, 128, 256, 512 Kbps.

Im tatsächlichen Netzwerk sind mehrere Benutzer mit DSLAM verbunden; Darüber hinaus weist der Dienstanbieter das VLL-Verhältnis für die Bandbreitenteilung zu, wenn jeder Kunde gleichzeitig Daten sendet. Dies ist ein Nachteil des VLL-Dienstes im Vergleich zum Mietleitungsdienst (LL). Für letzteren Dienst kann er eine volle Bandbreite nutzen, die nicht mit anderen Kunden geteilt wird. Der Vorteil eines VLL-Dienstes besteht darin, dass er günstiger ist als ein LL-Dienst.

Die grundlegende VLL-Konfiguration ist im folgenden Diagramm dargestellt.



PC-A –> ADSL Router-A –> DSLAM-A –> ATM Switch-A —>ATM-Switch-B –> DSLAM-B –> ADSL Router-B –> PC- B

In diesem Diagramm ist die VLL-Konfiguration in zwei Standorte unterteilt: den Anbieterstandort und den Kundenstandort. Beim Dienstanbieter gibt es zwei DSLAMs (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) und zwei ATM-Switches zum Senden und Empfangen von beliebigem Datenverkehr zwischen zwei Kundenstandorten. DSLAM wird zum Kombinieren von Datensignalen von mehreren Kunden verwendet und sendet dann Daten an den ATM-Switch. Nach dem Empfang von Daten vom DSLAM sucht der ATM-Switch automatisch die beste Route zum anderen Standort, indem er nur die VPI / VCI-Parameter an der DSLAM-Verbindung und der ATM-Switch-Verbindung konfiguriert. Auf der Zielseite von DSLAM (in der Nähe von ATM-SW) muss der VPI/VCI von DSLAM-A mit dem von ATM SW-A identisch sein, und der VPI/VCI von DSLAM-B muss mit dem von ATM SW-B identisch sein.

An jedem Kundenstandort befinden sich ein ADSL-Router und Arbeitsstationen (ein Server, ein PC oder andere LAN-Geräte). Kunden müssen ihre ADSL-Router im VLL-Modus konfigurieren, indem sie den Verbindungstyp auf „RFC1483-Route“ setzen. Auf der Quellseite von DSLAM (in der Nähe des ADSL-Routers) muss der VPI/VCI von DSLAM-A mit dem von ADSL-Router-A identisch sein, und der VPI/VCI von DSLAM-B muss mit dem von ADSL-Router-B identisch sein. Diese Parameterwerte sind abhängig von der Zuordnung des jeweiligen Telekommunikationsanbieters.

Leave a Reply

Your email address will not be published.