Die Idee des Internets Homogenisierende Kultur

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Die Frage, ob das Internet eine zentrale Rolle in der Globalisierung spielt, ist ein höchst umstrittenes und umstrittenes Thema. Globalisierung, oft definiert als „die Integration von Wirtschaftskapitalmärkten und Kultur in der ganzen Welt“, wird als ein Konzept angesehen, das sowohl negative als auch positive Vorteile hat. Die Wachstumsrate in der Globalisierung von Nationen und geografischen Regionen scheint stark von der Geschwindigkeit des Informationswissens unterstützt zu werden, das das Internet bereitstellt.

Obwohl der Austausch von Wissen theoretisch der Entwicklung der Menschheit zugute kommen soll, bietet das Internet jedoch auch einen Weg zur Homogenisierung der Kultur und zur Schaffung ungleicher Wettbewerbsbedingungen für Entwicklungsländer. Dieses Argument ist in Fallstudien asiatischer Nationen, insbesondere in Thailand, deutlich zu sehen. Daher haben die Nutzung des Internets und das Wachstum von Unternehmen im Internet zugenommen. Es stellt sich die Frage, ob die Technologie zwar die Kommunikation und das Wissen verbessert hat, sich dieser Nutzen jedoch auf die Menschen in Entwicklungsländern ausgewirkt hat oder die Kluft zwischen Arm und Reich gebrochen hat verbreitert?

Das Internet ist ein einzigartiges Medium. Es hat die Macht, viele zu erreichen, aber dies wird von Faktoren wie finanziellem Status, technologischen Fähigkeiten, Wissen und dem Wunsch nach dem Medium beeinflusst. Das Internet ist nicht unbedingt für jeden geeignet oder möglich, und in einem Land wie Thailand ist deutlich zu sehen, dass die weniger Glücklichen an den Rand gedrängt wurden, insbesondere die Ungebildeten und Menschen aus ländlichen Gebieten. Beispielsweise konzentrieren sich siebzig Prozent der Internetnutzer Thailands auf die Metropolregion Bangkok (Hongladaron, 2003) und nur vier bis fünf Prozent des ländlichen Thailands haben Zugang zum Internet.

Der Gelehrte Hongladaron hat in einigen seiner Artikel auch die Marginalisierung der thailändischen Landbevölkerung thematisiert. Hongladaron nennt die Vorteile des Internets, bestätigt dann aber anhand seiner Recherchen, dass das Internet als diskriminierendes Medium angesehen werden kann, da diese Vorteile nur den Reichen zugänglich sind und die Armen ausgegrenzt werden. Allerdings argumentiert Hongladaron auch, dass das Internet Kulturen nicht homogenisiert. Er stellt fest, dass „das Verhältnis zwischen computergestützten Kommunikationstechnologien und lokalen Kulturen weder durch eine homogenisierende Wirkung noch durch eine Errichtung von Barrieren gekennzeichnet ist, die eine Kultur von der anderen trennen.“ (Hongladaron, 1998).

Hongladaron kam zu einem Schluss über die Homogenisierungskultur des Internets, aber nur in begrenztem Umfang. Da nur begrenzte Informationen darüber verfügbar sind, wie Thais mit dem Internet interagieren oder das Internet als Medium betrachten, ist es schwer zu schlussfolgern, ob der Gesamteffekt des Internets homogenisierend ist. Es lässt sich jedoch klar feststellen, dass das Internet diejenigen an den Rand drängt, die dieses Medium nicht nutzen können.

Da die Nutzung des Internets immer beliebter wird, wird die Debatte über die Homogenisierung der Kultur heftig diskutiert. Einige Wissenschaftler argumentieren, dass, weil das Internet den Reichen und Gebildeten zugute kommt, diejenigen, die das Internet nutzen können, in der Regel über ein gewisses Maß an geistiger Leistungsfähigkeit verfügen, sodass die Homogenisierung der Kultur nur begrenzt anwendbar ist. Die bengalischen Stämme in Bangladesch beispielsweise praktizieren eine nachhaltige Lebensweise und legen keinen Wert auf das Wissen, das im Internet präsentiert wird. Sie sehen das Internet als sehr negative Form der Kommunikation, da kein persönlicher Kontakt hergestellt wird. Mitglieder des bengalischen Stammes leben nach der hinduistischen Religion und jeder im Stamm hat eine bestimmte Rolle.

Somit ist der Stamm als Ganzes autark und die Mitglieder haben nicht das Bedürfnis, die Werte und die „Lehren“ des Internets zu übernehmen. Darüber hinaus sind indigene Tibeter ein weiteres Beispiel dafür, dass das Wissen des Internets die Menschen nicht erreicht. Aufgrund ihres Glaubens an die buddhistische Lehre des Lebensunterhalts glauben sie daran, in Harmonie mit ihrem umgebenden Land zu leben. Mitglieder dieser indigenen Gemeinschaften glauben nicht an das Internet, da sie argumentieren würden, dass der Computer ein Bedürfnis und keine Notwendigkeit ist. Daher würden bei der Betrachtung der Frage, ob das Internet ein Werkzeug zur Homogenisierung der Kultur ist, einige „Ja“ sagen, weil sich entwickelnde asiatische Nationen aufgrund von Propaganda im Internet verwestlichen, während andere argumentieren, dass nur asiatische Gemeinschaften dies bereits getan haben verwestlicht worden sind, nutzen das Internet. Diese Akademiker würden argumentieren, dass einige asiatische Gemeinschaften, insbesondere solche in indigenen Stammesgemeinschaften, das Internet aufgrund ihres kulturellen Paradigmas nicht nutzen würden, daher konzentriert sich die Internetgemeinschaft bereits auf nur eine Kulturgruppe mit einer Gruppe von Menschen, die einen gemeinsamen Glauben teilen: ‘dass das Internet ein nützliches Werkzeug ist’.

Schließlich ist unbestritten, dass das Internet ein Ort des „Informationsaustauschs“ ist und dieser Wissensaustausch dazu führen könnte, dass bestimmte Ideologien stärker in den Vordergrund treten und die Denkweisen und Praktiken anderer Kulturen verändern. Viele würden jedoch argumentieren, dass, obwohl dies im Internet unvermeidlich ist, das Internet den Lebensstil und die Überzeugungen einer Person nicht kontrollieren kann, daher kann das Internet nur den Diskurs einer anderen Person darstellen, aber nicht die Ideologie einer Person zwingen, sich zu ändern.

Verwendete Literatur und Referenzen:

Cooper Wesley 2004. ‘Informationstechnologie und Internetkultur’, [http://www.brandeis.edu/pubs/jove/HTML/V6/iculture.html]

„Kulturpolitik der digitalen Kluft in Thailand“, Hongladaron, 2003

„Globale Kultur, lokale Kulturen und das Internet: Das thailändische Beispiel“, Hongladaron, 1998

Heal Melinda 2005, ‘Das Internet und Thailand’, Australian National University,

Honglardom, Busakorn Suriyasarn et al

„Internetbenutzer in Thailand“, Nationales Zentrum für Elektronik und Computertechnologie“ (NECTEC), 2004

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